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Viraler Ei-Pudding mit Kakao: So wird daraus Dessert oder Schoko-Aufstrich

  • Autorenbild: Juri
    Juri
  • 15. Mai
  • 11 Min. Lesezeit

Ein Mixer mit zwei Eiern, Schlagsahne und Kakaopulver. Ein Löffel mit Schokoladencreme schwebt darüber. Holztisch im Hintergrund.







Es gibt Rezepte, da sieht man sie und denkt sofort: Das kann doch nicht funktionieren. Genau so ging es mir bei diesem viralen Ei-Pudding mit Kakao. Gekochte Eier, Milch, Kakao, etwas Süße, alles in den Mixer, kalt stellen und fertig soll ein cremiger Pudding sein. Klingt erstmal spannend. Klingt aber auch ein bisschen nach Mutprobe.

Ich habe mehrere Varianten davon gesehen. Manche nehmen nur 5 bis 15 g Backkakao. Das kann ich inzwischen verstehen. Eine Version hatte aber 80 g Backkakao drin. Und ganz ehrlich: Ich dachte direkt, niemals schmeckt das. Niemals. Aber ich wollte es trotzdem testen, weil man beim Kochen auch mal offen bleiben muss. Vielleicht passiert ja irgendein kleines Küchenwunder und ich lerne was Neues. (Spoiler: war ecklig - für mich viel zu bitter)

Mit zu viel Kakao wird das Ganze nicht besser, sondern einfach bitter, trocken und sehr kräftig. Es geht dann nicht mehr Richtung Pudding, sondern eher Richtung Schoko-Aufstrich. Und das ist eigentlich der spannende Punkt an diesem Rezept: Je nachdem, wie viel Milch, Kakao und Fett du nimmst, kann daraus ein cremiges Dessert oder ein fester Brotaufstrich werden. Du musst nur wissen, in welche Richtung du willst.



Rezeptinfo


Portionen: 2 bis 3 kleine Gläser oder 1 kleines Glas Aufstrich
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Kühlzeit: mindestens 2 bis 4 Stunden
Gesamtzeit: ca. 2 bis 4 Stunden 10 Minuten
Schwierigkeit: einfach

Wichtig: Das Rezept braucht einen Mixer oder einen starken Stabmixer. Mit einer Gabel wird das nichts. Die Masse muss wirklich glatt werden, sonst bleibt dieses Eier-Gefühl im Mund.



Warum du diesen viralen Ei-Pudding ausprobieren kannst


Dieser virale Ei-Pudding ist spannend, weil er zeigt, was Eier eigentlich können. Eier bringen Bindung, Cremigkeit und Struktur mit. Genau deshalb können sie aus einer einfachen Mischung mit Milch, Kakao und Süße eine richtig feste Creme machen.

Du brauchst nur wenige Zutaten und keinen klassischen Pudding aus der Tüte. Es wird nichts aufgekocht, nichts mit Stärke gebunden und du musst nicht lange am Herd stehen.

Du kannst selbst entscheiden, was daraus werden soll. Mit mehr Milch und wenig Kakao wird es eher ein Pudding. Mit weniger Milch, etwas mehr Kakao und Fett wird es eher ein Schoko-Aufstrich.

Du verstehst danach ziemlich gut, warum Backkakao nicht einfach Schokolade ist. Backkakao bringt starken Geschmack, aber kaum Süße. Wenn du zu viel davon nimmst, wird es nicht automatisch leckerer. Es wird einfach bitterer.

Und ja, die große Frage wird natürlich beantwortet: Schmeckt das nach Ei? Kurz gesagt: Wenn du es richtig fein pürierst und gut kalt stellst, deutlich weniger, als man denkt.



Zutaten für viralen Ei-Pudding mit Kakao


Basis für die Pudding-Version

  • 3 gekochte Eier
  • 150 bis 200 ml Milch
  • 5 bis 15 g Backkakao
  • 1 bis 2 EL Honig oder Zucker nach Geschmack
  • 1 Päckchen Vanillezucker oder 1 bis 2 TL Vanille
  • 1 kleine Prise Salz

Optional für mehr Cremigkeit:
1 TL Erdnussmus, Mandelmus, Butter oder Sahne


Basis für die Schoko-Aufstrich-Version

  • 3 gekochte Eier
  • 80 bis 120 ml Milch
  • 15 bis 30 g Backkakao
  • 1 bis 2 EL Erdnussmus, Mandelmus oder weiche Butter
  • 1 bis 3 EL Honig oder Zucker nach Geschmack
  • 1 Päckchen Vanillezucker oder 1 bis 2 TL Vanille
  • 1 kleine Prise Salz

Optional:
etwas geschmolzene Schokolade, wenn du es runder und weniger herb haben willst


Wichtiger Hinweis zur Kakao-Menge

Nimm nicht direkt 80 g Backkakao. Wirklich nicht. Ich habe es getestet. Das wird sehr kräftig, sehr herb und für mich nicht mehr puddingmäßig. Backkakao ist kein Trinkkakao und auch keine geschmolzene Schokolade. Da ist kaum Zucker drin. Er schmeckt stark, trocken und je nach Sorte richtig herb.

Für einen cremigen Ei-Pudding würde ich mit 5 bis 10 g anfangen. Dann mixen, probieren und erst danach mehr dazugeben. Wenn du direkt zu viel Kakao nimmst, bekommst du ihn nicht mehr einfach raus. Dann musst du mit Milch, Süße und Fett gegensteuern.



Was bei viralem Ei-Pudding wirklich wichtig ist


Die Eier müssen gut gekocht sein. Ich würde sie für dieses Rezept eher 8 bis 10 Minuten kochen, damit sie sicher fest sind. Danach kalt abschrecken, schälen und kurz abkühlen lassen.

Der Mixer muss genug Flüssigkeit haben. Bei meinem ersten Versuch hat sich unten Honig, Zucker und Milch abgesetzt und der Mixer hatte richtig zu kämpfen. Wenn zu wenig Flüssigkeit unten am Messer ist, dreht sich alles schwer und du bekommst keine schöne Creme. Deshalb ist ein hoher Mixbecher mit Stabmixer manchmal sogar angenehmer als ein kleiner Standmixer.

Backkakao muss vorsichtig dosiert werden. Wenn du 5 bis 15 g nimmst, kann das eine schöne Schoko-Note geben. Wenn du sehr viel nimmst, geht es schnell in Richtung bitterer Schoko-Aufstrich.

Fett macht die Masse runder. Erdnussmus, Butter, Sahne oder Nussmus helfen, weil Kakao allein schnell trocken und hart wirkt. Gerade wenn du aus der Masse eher einen Aufstrich machen willst, brauchst du Fett. Sonst schmeckt es einfach nur nach bitterem Kakao mit Ei.

Kühlen ist wichtig. Direkt nach dem Mixen kann die Masse noch etwas eigen riechen. Das will ich gar nicht schönreden. Wenn du sie aber fein pürierst und danach gut kalt stellst, wird der Geschmack runder. Der leichte Eiergeruch wird schwächer und Kakao, Vanille, Süße und Salz übernehmen mehr.


Schritt-für-Schritt-Anleitung für viralen Ei-Pudding


1. Eier kochen
Koche die Eier etwa 8 bis 10 Minuten, bis sie fest sind. Schrecke sie danach kalt ab und schäle sie. Lass sie kurz abkühlen, bevor du sie in den Mixer gibst.

2. Flüssigkeit zuerst in den Mixer geben
Gib zuerst die Milch in den Mixbecher. Das hilft dem Mixer, weil unten direkt Flüssigkeit ist. Wenn du erst Eier, Kakao, Honig und Zucker unten reinpackst, kann sich alles festsetzen und der Mixer tut sich schwer.

3. Eier dazugeben
Gib die gekochten Eier zur Milch. Wenn dein Mixer klein oder schwach ist, kannst du die Eier grob halbieren. Dann hat er es leichter.

4. Vanille, Süße und Salz dazugeben
Gib Vanille, Honig oder Zucker und eine kleine Prise Salz dazu. Die Prise Salz ist klein, aber wichtig. Sie macht den Schokogeschmack runder und nimmt etwas von dieser harten Kakaokante.

5. Kakao vorsichtig dosieren
Fang für die Pudding-Version mit 5 bis 10 g Backkakao an. Das klingt wenig, aber Backkakao ist kräftig. Du kannst später immer noch mehr dazugeben.

Wenn du direkt einen Aufstrich machen willst, kannst du mit 15 bis 20 g starten. Auch da lieber langsam hochgehen.

6. Alles sehr fein pürieren
Mixe die Masse so lange, bis sie richtig glatt ist. Nicht nur kurz anmixen. Wirklich fein machen. Wenn kleine Eierstücke bleiben, wird das Mundgefühl komisch und dann schmeckt es schneller nach Ei.

Wenn dein Mixer kämpft, gib schluckweise etwas Milch dazu. Nicht direkt zu viel. Besonders wenn du einen Aufstrich willst, soll die Masse später nicht zu flüssig werden.

7. Abschmecken
Probier die Masse. Jetzt entscheidet sich, wo die Reise hingeht.

  • Ist sie zu mild, gib etwas mehr Kakao dazu.
  • Ist sie zu herb, gib mehr Süße dazu.
  • Ist sie zu fest, gib etwas Milch dazu.
  • Ist sie zu dünn, gib etwas Erdnussmus, Butter, Nussmus oder ein kleines bisschen mehr Kakao dazu.

8. Für Pudding in Gläser füllen
Wenn du die Pudding-Version machst, füll die Masse in kleine Gläser. Kleine Portionen sind besser, weil die Creme durch die Eier recht sättigend ist.

9. Für Aufstrich in ein Schraubglas füllen
Wenn du die festere Variante machst, füll die Masse in ein sauberes Glas mit Deckel. Nach dem Kühlen wird sie fester und lässt sich besser streichen.

10. Kalt stellen
Stell den Ei-Pudding oder Schoko-Aufstrich mindestens 2 bis 4 Stunden kalt. Über Nacht wird die Masse noch fester und der Geschmack runder.



So gelingt dir viraler Ei-Pudding immer besser


Die wichtigste Regel: Nicht mit zu viel Kakao starten. Das war bei meinem Test der entscheidende Punkt. Ich habe eine Variante mit sehr viel Kakao nachgemacht, weil ich wissen wollte, ob das wirklich funktioniert. Für mich war das mit 70 bis 80 g Backkakao deutlich zu viel. Es wurde fest, kräftig und streichfähig, aber nicht wie ein schöner Pudding. Eher wie ein sehr herber Schoko-Aufstrich.

Wenn du Pudding willst, brauchst du mehr Flüssigkeit und weniger Kakao. Denk eher an 5 bis 15 g Backkakao. Das reicht für Geschmack, ohne alles zu erschlagen.

Wenn du Aufstrich willst, brauchst du weniger Flüssigkeit und mehr Fett. Erdnussmus war bei meinem zweiten Test eine gute Idee, weil es die Masse runder macht. Butter funktioniert auch. Sahne oder Mascarpone wären ebenfalls denkbar. Dadurch wird die Creme weicher, voller und weniger trocken.

Wenn du es richtig schokoladig, aber weniger bitter willst, ist geschmolzene Schokolade wahrscheinlich sogar sinnvoller als sehr viel Backkakao. Schokolade bringt Kakao, Fett und Zucker schon zusammen mit. Backkakao bringt vor allem Kraft und Bitterkeit. Das ist ein großer Unterschied.



Schmeckt viraler Ei-Pudding nach Ei?


Das ist wahrscheinlich die wichtigste Frage bei diesem Rezept. Und ich würde sagen: Direkt nach dem Mixen riecht man das Ei noch etwas. Das ist einfach so. Du hast gekochte Eier im Mixer. Da muss man jetzt auch nicht so tun, als wäre das Zauberei.

Aber wenn du die Masse wirklich fein pürierst und danach gut kalt stellst, schmeckt es deutlich weniger nach Ei, als man erwartet. Kakao, Vanille, Süße und Salz nehmen dem Ganzen viel von dieser Eierkante. Wenn du zusätzlich Erdnussmus, Butter oder etwas Schokolade dazugibst, geht es noch mehr in Richtung Dessert oder Aufstrich.

Wichtig ist nur: Die Masse muss glatt sein. Wenn du kleine Eierstücke drin hast, erinnert dich jeder Löffel daran, was drin ist. Und das ist dann weniger Dessert und mehr „Warum kaue ich gerade Pudding?“.



Warum 80 g Backkakao für Ei-Pudding zu viel sind


80 g Backkakao klingen vielleicht erstmal nach „extra schokoladig“. In der Realität ist das aber eher „extra herb“. Backkakao ist sehr konzentriert. Er ist nicht süß. Und er bringt eine trockene, kräftige Kakaonote mit.

Bei einem Kuchen funktioniert viel Kakao oft besser, weil noch Mehl, Zucker, Butter, Eier und vielleicht Schokolade dazukommen. Da wird der Kakao eingebettet. Bei diesem Ei-Pudding hast du aber nur Eier, Milch, etwas Süße und Kakao. Wenn der Kakao zu stark wird, übernimmt er alles.

Das Ergebnis ist dann nicht mehr cremiger Schokopudding, sondern eine feste, sehr herbe Schokocreme. Das kann man essen. Meine Kinder fanden es sogar okay, aber Kinder sind auch keine zuverlässige Jury. Die essen manchmal Sachen, da fragt man sich, ob sie Geschmacksknospen haben oder einfach nur Hunger.

Für mich ist die bessere Regel: Starte mit wenig Kakao und taste dich hoch. 5 g sind ein guter Anfang. 10 g sind schon deutlich schokoladig. 15 g sind kräftiger. Alles darüber geht eher Richtung Aufstrich, vor allem wenn du wenig Milch nimmst.



Pudding-Version oder Aufstrich-Version?


Die Pudding-Version ist weicher, cremiger und löffelbar. Dafür brauchst du mehr Milch und weniger Kakao. Sie passt als kleines Dessert aus dem Kühlschrank. Nicht riesig portionieren. Drei Eier machen die Masse recht sättigend.

Die Aufstrich-Version ist fester, intensiver und streichfähig. Dafür brauchst du weniger Milch, etwas mehr Kakao und unbedingt Fett. Erdnussmus oder Butter machen hier richtig Sinn. Dann wird daraus eher ein schneller Schoko-Aufstrich für Brot, Brötchen, Waffeln oder Pfannkuchen.

Ich finde das eigentlich die beste Erkenntnis aus dem ganzen Test. Das Rezept ist nicht einfach gut oder schlecht. Es kippt nur je nach Mengenverhältnis in eine andere Richtung. Pudding braucht Flüssigkeit. Aufstrich braucht Fett. Kakao braucht Süße. Und Ei braucht einen starken Gegenspieler, damit es nicht nach Frühstücksei im Dessertkleid schmeckt.



Varianten für viralen Ei-Pudding


Viraler Ei-Pudding mit Erdnussmus
Gib 1 bis 2 EL Erdnussmus mit in den Mixer. Das macht die Masse runder, cremiger und nimmt dem Kakao etwas von der harten Bitterkeit. Geschmacklich geht es leicht Richtung Erdnuss-Schoko-Creme.

Viraler Ei-Pudding mit Butter
Gib 1 EL weiche Butter dazu. Das passt besonders gut, wenn du die Masse eher als Aufstrich nutzen willst. Die Butter macht sie voller und streichfähiger.

Viraler Ei-Pudding mit geschmolzener Schokolade
Wenn du es weniger herb willst, kannst du einen Teil vom Kakao durch geschmolzene Schokolade ersetzen. Das ist für mich wahrscheinlich die bessere Schoko-Richtung, weil Schokolade Fett und Süße mitbringt. Fang zum Beispiel mit 50 bis 80 g geschmolzener Schokolade an und nimm nur noch wenig oder gar keinen Backkakao dazu.

Viraler Ei-Pudding mit Banane
Eine halbe reife Banane kann die Masse süßer und weicher machen. Das passt gut, wenn du weniger Zucker oder Honig nehmen willst. Der Geschmack wird dann aber natürlich bananiger.

Viraler Ei-Pudding mit Kaffee
Ein kleiner Schluck starker Kaffee macht den Kakao dunkler und erwachsener. Für Kinder würde ich diese Variante weglassen.

Viraler Ei-Pudding als kleiner Kuchen
Theoretisch kann man aus dieser Masse noch weiterdenken. Wenn du etwas Mehl, gemahlene Nüsse oder Haferflocken dazugeben würdest, könnte daraus ein kleiner schokoladiger Eier-Kuchen entstehen. Das habe ich aber noch nicht sauber getestet. Für mich wäre das eher der nächste Versuch und nicht etwas, was ich hier schon als fertiges Rezept verkaufen würde.



Typische Fehler bei viralem Ei-Pudding


Zu viel Backkakao
Das ist der größte Fehler. Mehr Kakao heißt nicht automatisch besserer Schokogeschmack. Zu viel Kakao macht die Masse bitter, trocken und sehr dominant. Starte niedrig und arbeite dich hoch.

Zu wenig Flüssigkeit
Dann kämpft der Mixer und die Masse wird nicht glatt. Gib die Milch zuerst in den Mixbecher und füge bei Bedarf schluckweise mehr dazu.

Nicht lange genug püriert
Wenn die Masse nicht glatt ist, schmeckt sie schneller nach Ei. Ein guter Mixer oder Stabmixer ist hier wirklich wichtig.

Zu wenig Süße
Kakao braucht Süße. Wenn du kaum Honig oder Zucker nimmst, kann die Masse sehr herb wirken. Süße ist hier nicht nur für „süß“, sondern auch für Balance.

Kein Fett bei der Aufstrich-Version
Wenn du die Masse streichfähig machen willst, brauchst du Fett. Erdnussmus, Butter, Sahne, Mascarpone oder Nussmus helfen. Sonst wird es schnell trocken und hart.

Aufbewahrung von viralem Ei-Pudding
Bewahre den Ei-Pudding oder Schoko-Aufstrich immer abgedeckt im Kühlschrank auf. Da gekochte Eier und Milch drin sind, würde ich ihn nicht lange draußen stehen lassen.

Ich würde die Masse innerhalb von 1 bis 2 Tagen essen. Gerade weil alles püriert ist, sollte man da entspannt, aber nicht nachlässig sein. Also nicht eine Woche im Kühlschrank vergessen und dann mutig löffeln. Das ist kein Tapferkeitstest.



Kann man viralen Ei-Pudding einfrieren?


Ich würde ihn nicht einfrieren. Durch Eier und Milch kann die Konsistenz nach dem Auftauen grisselig oder wässrig werden. Als frisches Kühlschrankdessert oder schneller Aufstrich ist das Rezept sinnvoller.



Ist viraler Ei-Pudding gesünder als normaler Pudding?


Ich wäre mit dem Wort gesünder vorsichtig. Es hängt immer davon ab, wie viel Zucker, Honig, Butter oder Nussmus du am Ende hineingibst. Aber klar: Drei Eier bringen Eiweiß mit und du kannst selbst steuern, wie süß du die Masse machst. Das finde ich an dem Rezept spannend.

Für mich ist der wichtigste Punkt nicht, ob das jetzt der perfekte „gesunde Pudding“ ist. Der wichtige Punkt ist: Du verstehst besser, was Zutaten machen. Eier geben Struktur. Kakao gibt Geschmack, aber auch Bitterkeit. Milch macht es weicher. Fett macht es runder. Süße gleicht aus. Genau dadurch wird aus einem viralen Rezept plötzlich etwas, das du selbst anpassen kannst.



Häufige Fragen zu viralem Ei-Pudding


Kann ich viralen Ei-Pudding auch mit rohen Eiern machen?
Würde ich nicht machen. Bei diesem Rezept werden die Eier vorher gekocht. Das macht es einfacher und alltagstauglicher. Außerdem geht es hier genau um diese virale Idee mit gekochten Eiern.

Kann ich statt Backkakao Trinkkakao nehmen?
Ja, aber dann wird es anders. Trinkkakao enthält meist Zucker und ist milder. Dadurch wird die Masse süßer und weniger herb. Du musst dann weniger Honig oder Zucker nehmen. Für die kräftige Schoko-Variante ist Backkakao besser, aber nur in kleiner Menge.

Kann ich viralen Ei-Pudding ohne Milch machen?
Du brauchst irgendeine Flüssigkeit, sonst kann der Mixer nicht sauber arbeiten. Statt Milch kannst du zum Beispiel Sahne, Pflanzendrink oder eine Mischung aus Milch und Sahne nehmen.

Kann ich daraus wirklich einen Brotaufstrich machen?
Ja. Dafür nimmst du weniger Milch, etwas mehr Kakao und Fett wie Erdnussmus oder Butter. Nach dem Kühlen wird die Masse fester und lässt sich gut streichen.

Warum wird mein Ei-Pudding bitter?
Meistens ist zu viel Backkakao drin oder zu wenig Süße und Fett. Fang mit wenig Kakao an und schmecke dich langsam ran. Wenn es schon bitter ist, helfen mehr Süße, etwas Milch und Fett wie Erdnussmus oder Butter.



Mein Fazit zu viralem Ei-Pudding mit Kakao


Ich verstehe, warum dieses Rezept viral geht. Es ist komisch genug, dass man hinschauen muss. Und es ist einfach genug, dass man denkt: Komm, das teste ich jetzt. Genau so war es bei mir auch.

Meine wichtigste Erkenntnis: Die Idee ist nicht Quatsch. Aber die Menge macht alles. Mit wenig Kakao, genug Milch, Vanille, Süße und einer Prise Salz kann daraus ein cremiges Dessert werden. Mit mehr Kakao, weniger Milch und etwas Fett wird daraus eher ein Schoko-Aufstrich. Beides kann funktionieren, aber 80 g Backkakao waren für mich deutlich zu viel.

Wenn du das Rezept testest, fang klein an. 5 bis 10 g Kakao reichen am Anfang. Dann probieren. Dann entscheiden. So lernst du beim Kochen viel mehr, als wenn du einfach blind irgendeine virale Mengenangabe übernimmst.

Und genau solche Rezepte gehören eigentlich ins Familienkochbuch. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil man daran seine eigene Version entwickelt. Vielleicht wird daraus bei euch ein kleiner Kühlschrank-Pudding. Vielleicht ein Schoko-Aufstrich fürs Frühstück. Vielleicht sagt ihr auch: einmal getestet, reicht fürs Leben. Alles erlaubt.

Wenn du solche kleinen Küchenversuche festhalten willst, passt genau dafür mein Familienkochbuch. Da kannst du deine eigene Variante reinschreiben, Mengen anpassen und irgendwann steht da nicht mehr „viraler Ei-Pudding“, sondern eure Version.


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